"Notfälle im häuslichen Wochenbett - psychische Erkrankungen"

 Unerkannt- Unterschätzt-Unbehandelt  

Peripartale psychische Erkrankungen sind nach wie vor ein großes Tabuthema und bleiben oft unerkannt und unbehandelt. Die Angst der Frauen vor Stigmatisierung, die unzureichende Nutzung von Screeningmaßnahmen durch Gynäkologen und Hebammen sowie der Mangel an ambulanten und stationären Angeboten erhöhen das Leiden und die Risiken der Mütter und Kinder erheblich. In der aufsuchenden Betreuung sind Hebammen deshalb besonders gefordert, frühe Hinweise rechtzeitig zu erkennen, die betroffenen Mütter aufmerksam zu begleiten und zu Fachhilfen zu lotsen.

Inhalte

  • Relevantes psychologisches Grundlagenwissen zu häufigen psychischen Störungen: peripartale Depression / Psychosen, Angst- und Zwangsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen am Beispiel Borderline-Persönlichkeit
  • Auswirkungen und Risiken für die Gesundheit von Mutter und Kind
  • Handlungsempfehlungen und Notfallmanagement in akuten Krisenzeiten und Verdacht auf Suizid- und Infantizidgefahr
  • Fallbeispiele, Kommunikation, regionale Hilfsangebote

Methoden

Fachvortrag, Austausch und Diskussion, Fallbeispiele, Arbeit in Kleingruppen

Fortbildungsstunden

8 Unterrichtseinheiten im Bereich Notfallmanagement

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 bis 22 Personen.

Jede Notfallfortbildung kann einzeln gebucht werden! Nach Absprache können Inhalte auch anders zusammengestellt werden.

Ihre Ansprechpartnerin

christiane borchard

Christiane Borchard

Werneweg 18 | 48163 Münster
0251 784207
0170 5473808
borchard@hebammen-qm.de
Berufliches Profil / Vita